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Urlaubskredite werden stets beliebter - Ein kritischer Blick
Urlaubskredite Endlich ist es soweit, der wohlverdiente Jahresurlaub steht vor der Tür. Wer kennt da nicht die Situation, dass einem die nötige Liquidität für den Traumurlaub fehlt?
Nacheinem arbeitsreichen Jahr, möchte man sich nun aber einen erholsamen Urlaub gönnen. Also sucht man nach Lösungen seine Reiseziele doch verwirklichen zu können. Hier locken viele Kreditinstitute mit verschiedensten Angeboten für einen sogenannten Urlaubskredit.

Was ist ein Urlaubskredit eigentlich?
Im Grunde stellt ein Urlaubskredit nichts anderes dar, als einen normalen Konsumkredit. Der Kreditnehmer und die Bank handeln einen Kreditvertrag aus und in diesem werden die üblichen Konditionen festgelegt. Zum Ende der Vertragsunterzeichnungen veranlasst die Bank die Auszahlung der Kreditsumme und der lang ersehnten Reise steht nichts mehr im Wege.

Was sind die Gefahren eines Urlaubskredites?

Gefahr 1 - Die Kreditsumme
Da für einen Urlaubskredit oft nur eine relativ geringe Kreditsumme benötigt wird, scheitert eine derartige Kreditaufnahme bei vielen Banken schon an dieser Hürde. Die Masse der Kreditinstitute bietet Kredite erst ab einem Mindestbetrag von 2.500 Euro an, wobei dies natürlich je nach Institut schwankend ist. So besteht die Gefahr, dass man gezwungen ist eine viel höhere Kreditsumme aufzunehmen, als man eigentlich benötigen würde und somit natürlich auch eine höhere Zinsbelastung erwirkt.

Gefahr 2 - Kreditnebenkosten
Ein weiteres Kriterium, welches einen Urlaubskredit zu einer Kostenfalle mutieren lassen kann sind die Bearbeitungsgebühren. Oftmals verlangen die Banken eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 270 Euro, oder aber im vergleichbaren Bereich. Möchte man jetzt eine Kreditsumme von nur 2.000 Euro aufnehmen, so belaufen sich die Kreditkosten schon allein wegen der Bearbeitungsgebühr auf 13,5 %. Allein dieser Kostenfaktor befindet sich schon weit oberhalb normaler Kreditzinsen im Bereich der Konsumkredite und sollte bei einer Aufnahme dringend beachtet werden.

Gefahr 3 - Die Laufzeit
Kritischer Betrachtung bedarf auch der Faktor der eigentlichen Kreditrückzahlung.
Mit der Aufnahme eines Urlaubskredites, muss schon im Vorhinein festgelegt sein, mit welcher Laufzeit dieser zurückgezahlt werden soll. Idealtypisch sollte die Rückzahlung innerhalb von 12 Monaten geschehen, um im nächsten Jahr eine schuldenfreie Urlaubsplanung beginnen zu können. Hier eröffnet sich ein neuerliches Problem. Zahlt man ein ganzes Jahr seinen Urlaubskredit für den letzten Urlaub ab, so bleiben kaum Möglichkeiten für einen weiteren Urlaub zu sparen. Dies zwingt einen gegebenenfalls im nächsten Jahr in einen neuen Kredit.

Fazit zum Urlaubskredit
Schlussendlich gilt es also zu überdenken, ob man sich statt eines Urlaubskredites, nicht lieber dafür entscheidet in einem Jahr nicht zu verreisen und lieber ausreichend Geld für das Folgejahr zu sparen. Schließlich würden damit die teuren Kreditnebenkosten und die Zinsen gespart werden, was das Buchen der Pauschalreise unter dem Strich deutlich günstiger ausfallen lässt. Entscheidet man sich aber doch für einen Urlaubskredit, so sollte der Kredit gut ausgewählt sein und die Rückzahlung gesichert, um hier nicht in eine Schuldenfalle zu laufen.